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Diese Nachricht erreichte mich heute von Verantwortlichen der Initiative...

"Ein geplanter UMTS-Sender wurde von der Schärdinger Initiative und dem Umwelt-Stadtrat vorerst einmal "abgeblasen", woraufhin der Betreiber mit so "üblichen" erpresserischen Argumenten antwortete: "Dann kommen eben 2 "schlechtere" Standorte!" - (Zur Erklärung: Schlechter geht es ja fast nicht mehr. Denn ein großer Sender steht unmittelbar neben dem Krankenhaus, 3 Sender sind auf dem fast benachbarten Kellerbräu-Gebäude; darauf wollte T-mobile noch einen 4. Sender setzen.........Wann werden endlich derartige Frechheiten beendet werden?)

Anbei der Bericht aus den OÖ. Nachrichten. Eine Bemerkung wie "Nun muss sich endlich der Oberste Sanitätsratsdirektor mit dem Problem befassen.

Bisher wurde stets weggesehen, als der Direktion die Betroffenen-Berichte vorgelegt wurden und die Herren Amtsärzte mit der OÖ. Mobilfunk-Initiative beim Landeshauptmann an einem Runden Tisch saßen."

mit freundlichen Grüßen

Michael Meyer
michael_meyer an aon.at

Risiko Mobilfunk Österreich
Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk Zivilcourage

A - 5165 Berndorf, Stadl 4
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576
Weiter Informationen zum Thema:

buergerwelle.com
salzburg.gv.at (unter mobilfunk)
borg-aussee.at
maes.de
waldorf-salzburg.info



Oberösterreichische Nachrichten vom 08.06.2005

WERNSTEIN. Nach einer Häufung von Krebserkrankungen in Wernstein fordern die Betroffenen eine genaue Untersuchung. Die Strahlung von zwei Handymasten sei verantwortlich. Die Landes-Sanitätsdirektion beruhigt.

"In einem vergleichsweise kleinen Gebiet zählen wir auffallend viele Krebserkrankungen", so Wernsteins Gemeindearzt Heinrich Grünberger. "Das kann natürlich statistischer Zufall sein. Wir sollten die Sache auf jeden Fall genauer untersuchen." Mehrere Menschen führen ihre Krebserkrankung auf zwei Handymasten zurück, andere klagen über Schlafstörung und Depression.

"Ich habe mit Umweltlandesrat Rudi Anschober gesprochen. Das Land hat eine Untersuchung zugesagt", so Bürgermeister Johann Mayr. Ersten Aufschluss soll eine Strahlenmessung zwischen den beiden Handymasten bringen. Dazu werde sich die Landes-Sanitätsdirektion mit den Erkrankungen befassen.

Ohne Prüfung der Sachlage sei kein Urteil zu treffen, "aber solche Fälle erleben wir immer wieder. Wenn jüngere Menschen an Krebs erkranken, reagiert das Umfeld verständlicherweise sehr sensibel. Dann wird fieberhaft nach Gründen gesucht. Hier kommen die Handymasten ins Spiel", sagt Stefan Meusburger von der Landes-Sanitätsdirektion. Es sei schwierig, herauszufinden, ob sich in Wernstein mit seinen 1600 Einwohnern Krebsfälle tatsächlich signifikant häufen. "Wir werden mit dem Bürgermeister beraten."

Lange bevor es Handymasten gab, wurden Krebsfälle im Sauwald auf die erhöhte Strahlenbelastung durch den Granitboden zurückgeführt. "Für die betroffenen Familien sind die Krebserkrankungen so oder so tragisch", sagt Bürgermeister Johann Mayr.

"Wir werden keinesfalls leichtfertig an die Sache herangehen. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen aber, dass übertriebene Erwartungen fehl am Platz sind. Ich fürchte, wir werden zu keinem Ergebnis kommen", so Stefan Meusberger.

vom 08.06.2005


Aufruf zum Dauerprotest

Mailkontakt: webmaster@umtsno.de

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